19.04.2011
Mitgliederversammlung wieder Zuhause
"Nach dem Exil im Schlössle können wir unsere Mitgliederversammlung endlich wieder Zuhause in unserem renovierten Vereinsheim abhalten...", so begann Vorstand Manfred Janssen seine Rede.
Mit einer Gedenkminute an unseren Sportkameraden Bernhard Graaf, gedachten die 38 anwesenden Mitglieder dem jahrzentelang aktiven Leichtathleten und Übungsleiter, der erst kurz zuvor beim Training plötzlich verstorben war.
Der Dank Janssens galt Allen, die durch aktive Mitarbeit und Unterstützung dem Verein geholfen haben die Aufgaben des vergangenen Jahres zu meistern. Er sagte, dass die ehrenamtliche Sozialarbeit der Vereine an die Grenzen der Belastung ihrer aktiven Trainer und Übungsleiter gehe und er kein Verständnis dafür habe, wenn die Leistungen der öffentlichen Hand im Gegenzug gekürzt würden.
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Obwohl die Wende beim Vereinsheim geschafft ist, beschäftigen die ehemaligen Pächter durch ihre Klagen den Vorstand immer noch über Gebühr. Der Umbau des Vereinsheims wurde mit erheblichen finanziellen Anstrengungen fertiggestellt und ein zeitgemäßes, angenehmes Vereinslokal geschaffen. Der Umbau des Biergartens soll bis Ostern abgeschlossen sein. Der neue Pächter bietet eine ausgezeichnete Küche und kommt sehr gut bei den Mitgliedern und Gästen an.
Manfred Janssen ging dann auf die Veranstaltungen des letzten Jahres ein und hob insbesondere die Jahresfeier im Wiley Club, die Ehrungs- und Eröffnungsfeier im Vereinsheim, das Bezirksturnfest mit über 2000 Teilnehmern, die LWF, den Einstein-Marathon und die Workshops zur "Prävention vor sexueller Gewalt bei Kindern und Jugendlichen" hervor.
Bei den sportlichen Aktivitäten dankte er den Verantwortlichen für ihre Leistungen bei den Donau-Tanzsporttagen, dem Mini-Masters, den Bay. Degenmeisterschaften, dem American Football, der Fußballabteilung und besonders der Fechtabteilung als erfolgreichsten Abteilung des Vereins.
Die Zukunft bringt erhebliche Herausforderungen für den Verein mit sich. Das Vereinsheim ist nun 35 Jahre alt und muss weiter renoviert werden. Die Hallensituation ist sehr besorgniserregend. Der Verein hat zusätzlichen Hallenbedarf für 40-50 Jugendliche, der momentan nicht befriedigt werden kann. Janssen hat in diesem Zusammenhang kein Verständnis dafür, dass württembergische Vereine hier mittrainieren und die Neu-Ulmer keine Halle bekommen.
Auch die neue Multifunktionshalle kann mit ihren 18 Großveranstaltungen im Jahr zu Problemen insbesondere bei der Parkplatzsituation führen. Einen Vorschlag des Vereins, mit einer Schranke abgeschlossene Parkplätze einzurichten, wurde von der Stadt Neu-Ulm abgelehnt. Auf eigene Kosten könne der Verein das realisieren.
Es gibt aber auch positive Signale der Stadt. So kann mit der Renovierung der Umkleideräume eventuell doch im Herbst begonnen werden.
Allen Helfern und Verantwortlichen will der Verein im Juli mit einem Helferfest Dankeschön sagen. Dazu wird ein Grillfest mit einer lustigen sportlichen Komponente geplant. Abschließend hoffte Manfred Janssen auf mehr Zuschüsse aus den öffentlichen Kassen.
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